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Frühjahr 2018

Mittagsland: Musik zwischen Morgen- und Abendland

Europäische Komponisten sinfonischer Musik der letzten Jahrhunderte haben immer wieder versucht, türkisch/arabische Melodien, Tonfolgen, Klänge in ihre Musik aufzunehmen. Entweder sollten damit „arabische Szenen“ z.B. in Opern koloriert werden oder Klang und Melodik waren für die Komponisten so faszinierend, dass sie sie aufgenommen und in ihre Kompositionen integriert haben. Mit originaler Musik aus dem nahöstlichen Kulturraum hat dies oft nichts zu tun. Ebenso hat auch die westliche Musik Einfluss auf die Traditionen und Neuschöpfungen der türkischen und arabischen Musik gehabt und hat sie immer noch. Das Kinderorchester NRW will in einem Projekt Differenz und Symbiose ergründen, erfahren und neu beleuchten.

Grundkonzept: Ein junges sinfonisches Orchester begegnet einem jungen türkisch-arabischem Ensemble. Man entdeckt die eigenen Wurzeln, die „falschen“ Symbiosen und schafft gemeinsam etwas Neues. Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung, das voneinander Lernen und das gemeinsame Musizieren.
Inhalte:  Das Kinderorchester studiert Werke (original/bearbeitet) westlicher Komponisten aus verschiedenen Epochen ein, die von orientalischer Musik beeinflusst sind (Dauer insgesamt 15-20 Minuten). Das Ensemble studiert traditionelle Stücke der Volksmusik des Kulturraumes ein (möglichst aus verschiedenen Gegenden/Ländern), aber auch Stücke, die unter westlichen Einfluss entstanden sind (Dauer 15-20 Minuten). Bei mindestens einem Stück spielen einzelne Mitglieder des KIO auf ihren Instrumenten mit. Ein neukomponiertes Werk verbindet beide Ensembles. Im Wechselspiel und gemeinsam sollen die musikalischen Stile zusammengeführt aber auch überkreuzt werden, so dass eine neue Klangsprache entsteht (Dauer ca. 10 Minuten).

Hier der Terminplan:Änderungen vorbehalten
Frühjahr 2018