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Dirigenten

Silke Löhr: Gastdirigentin des Kinderorchesters NRW (Musik und Technik)

Silke Löhr, geboren 1966 in Berlin, ist Akademische Musikdirektorin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Dirigentin des Universitätsorchesters und UNICHORes. Sie studierte zu­nächst Schulmusik und Mathematik in Köln, anschließend in Utrecht/NL Orchester­leitung, wo sie nach dem Examen mit Auszeichnung auch ihr Konzertexamen ablegte. Sie ergänzte ihre Ausbildung als Orchester- und Chorleiterin durch zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Helmuth Rilling, Eric Ericson, Kurt Masur, Peter Eötvös, Jorma Panula, Yuri Ahronovitch sowie durch Unter­richt bei Sir Simon Rattle und wurde durch das Diri­gentenforum des Deutschen Musikrates gefördert.1999 verlieh ihr das Land Nordrhein-Westfalen den Förderpreis für Musik. Bei den Bergischen Symphonikern leitete sie als Stipendiatin der Orchesterakademie in der Spielzeit 1999/2000 zahlreiche Konzerte. 2003 bis 2005 war sie Assistentin des Radio Filharmo­nisch Orkest Holland beim niederländischen Rund­funk in Hilversum.

 Dirigierverpflichtungen führten sie u. a. an die Komische Oper Berlin (La Bohème), an das Oldenburgische Staats­theater (Die Entführung aus dem Serail), zum Orchester der Celler Schlosskonzerte (Titus), zum Konzertchor Kölner Kurrende, zu den Düssel­dorfer Symphonikern, den Bergischen Symphonikern, dem WDR Sinfonie Orchester Köln, dem Radio Kamer Orkest und Radio Symfonie Orkest des Niederländischen Rundfunks, dem Staats­orches­ter Rheinische Philharmonie Koblenz und der Musikfabrik NRW. Für den WDR spielte sie zwei Uraufführungen ein (F. Schenker, R. Quade). Silke Löhr ist darüber hinaus auch als Jurorin bei Orchester- und Chorwettbewerben tätig und war zu Gast in der Sendereihe „Werkbetrachtungen“ des WDR3.

 Eine intensive pädagogische Arbeit mit ambitionierten Laienensembles lag ihr stets am Herzen. So wurde der „Orchesterverein Hilgen 1912 e. V.“ 2004 unter ihrer Leitung als bestes deutsches symphonisches Blasorchester mit dem 1. Preis beim Wettbewerb des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. Der Film „west music east“, welcher das Universitätsorchester auf einer Konzerttournée durch China und Japan begleitet, legt darüber anschaulich Zeugnis ab. Derzeit sind zwei weitere Dokumentarfilme in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musik und Medien der RSH Düsseldorf über ihre Chor- und Orchesterarbeit in Produktion.

Von 1996 bis 1999 war sie Dirigentin des Chores und Orchesters der Universität Essen und von 1989-1994 der „Jungen Sinfonie Köln“.

Das Orchester der Universität Düsseldorf gründete sie 1987 gemeinsam mit Studierenden und übernahm kurze Zeit später auch den UNICHOR. Seitdem hat sie das Musikleben an der Universität beständig ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt. Die große symphonische Literatur wie beispielsweise Beethovens 9. Symphonie, Symphonien von Bruckner, Schostakowitsch, Dvorak, Tschaikowsky, Mendelssohn, große oratorische Werke, die gemeinsam mit dem UNICHOR aufgeführt wurden wie z. B. die Requien von Brahms, Verdi und Dvorak, aber auch barocke und zeitgenössische Kompositionen (Arnold, Maxwell Davies, Doyle, Berio, Copland) gehören zum Repertoire der Ensembles.

Achim Fiedler

Achim Fiedler: Gastdirigent des Kinderorchesters NRW (Jojo und die Musikmaschine)

Achim Fiedler, geboren 1965 in Stuttgart, ist ein Dirigent mit großer stilistischer Bandbreite. Neben zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, u. a. von Peter Ruzicka, Beat Furrer, Steve Reich und Daniel Schnyder, gilt sein Interesse Repertoire-Entdeckungen aus Romantik und klassischer Moderne bis hin zur Wiederaufführung und Ersteinspielung barocker und klassischer Werke.

Achim Fiedler studierte Violine an der Musikhochschule Köln und an der Guildhall School London. Es folgten Dirigierstudien in Mailand und ein Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule Stuttgart. Nach einem Meisterkurs in Tanglewood bei Seiji Ozawa und Assistenzen bei Carlo Maria Giulini und Bernard Haitink wurde er Preisträger bei den Dirigentenwettbewerben von Katowice (1995, 3. Preis / Preis für die beste Interpretation eines polnischen Werkes) und Cadaqués (1996, 1. Preis).

Von 1998 bis 2012 war er künstlerischer Leiter der Festival Strings Lucerne und unternahm mit diesem renommierten Schweizer Kammerorchester Tourneen in 30 Länder. Von 2006 bis 2013 war er Chefdirigent des Folkwang Kammerorchester. Gastverpflichtungen führten ihn bisher zu über 40 Orchestern im In- und Ausland, u.a. Sächsische Staatskapelle Dresden, Wiener Kammerorchester, Orquesta de Sevilla, Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya und Orchestra della Svizzera Italiana Lugano. In der kommenden Spielzeit ist er u.a. beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo zu Gast.

CDs mit Achim Fiedler erscheinen für die Label OEHMS CLASSICS und SONY Classical und wurden u. a. mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.

Pädagogische Arbeit mit Jugendlichen, Studierenden und Erwachsenen bildet einen wichtigen Schwerpunkt.  Achim Fiedler war Leiter der Dirigentenausbildung an der Musikhochschule Luzern von 2004 bis 2008 und leitete Seminare, Proben und Konzerte an den Musikhochschulen Luzern, Detmold und Essen, am Pomona College / USA, am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg sowie  beim Orchesterzentrum NRW Dortmund. Achim Fiedler leitete bereits während des Studiums Jugend-Orchesterfreizeiten und der Aufbau eines Jugendsinfonieorchesters in seiner Heimatstadt Dortmund ist ihm neben seinen professionellen Engagements ein selbstverständliches Anliegen.

 

Witolf Werner 

Witolf Werner: Dirigent des Kinderorchesters NRW 2009 - 2016

Witolf Werner wurde 1978 in Mönchengladbach geboren und begann seine Ausbildung zunächst mit Klavierunterricht, später kamen Cello- und Gesangsunterricht hinzu, bevor er 1999 in Köln Orchesterleitung studierte. 1997 wurde ihm der Trude-Fischer-Preis für junge Künstler verliehen.

Nach ersten Engagements an den Theatern in Osnabrück und Dortmund setzte er in der Spielzeit 2005/06 am Theater Bielefeld seine erfolgreiche Arbeit fort, wo er von 2005 - 2008 als anerkannter Kapellmeister, und von 2008 bis 2013 auch als Studienleiter und 2. Kapellmeister tätig war.

Als Gastdirigent der Bergischen Symphoniker führte er 2004 die Oper „Das schlaue Füchslein“ auf und dirigierte eine nachfolgende Konzertreihe, seitdem ist er ständiger Gast dort. In der Spielzeit 2010/11 brachte er neben anderen Werken die deutsche Zweitaufführung von Unsuk Chins Oper „Alice in Wonderland“ am Theater Bielefeld heraus, wofür er in der Kritikerumfrage der „Welt am Sonntag“ mit zum „Dirigenten des Jahres“ gewählt wurde. In der Spielzeit 2012/13 gastierte er an den Theatern Solingen/Remscheid und am Staatstheater Darmstadt. Die Saison 2013/14 verbrachte Witolf Werner freischaffend, unter anderem als Dozent des Orchesterzentrums NRW in Dortmund.

Über sein Theaterengagement hinaus ist er Dirigent des Freien Sinfonieorchesters Bielefeld (Abschiedskonzert im September 2014) und seit Herbst 2009 auch des KinderOrchesterNRW mit Konzerten im ganzen Bundesland. Gefragt ist er ebenso als Pianist und Liedbegleiter im In- und Ausland, zuletzt mit einem Schumann - Liederabend in Frankfurt.

Zur Spielzeit 2014/2015 ist Witolf Werner als ständiger Bühnenorchesterdirigent und Kinderopernleiter an die Wiener Staatsoper gewechselt.

www.witolf-werner.de