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"Ich selbst bin seit meiner Jugend kammermusikbegeistert." Ein Interview mit Hye-sin Tjo über ihre Arbeit mit dem Devienne-Quartett beim Kammermusikzentrum NRW
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12.Januar 2018   Kammermusikzentrum NRW

Hye-sin Tjo, Geigerin und Dozentin beim Kammermusikzentrum NRW, spricht mit Luca über die Probenarbeit und wie sie überhaupt zum Kammermusikzentrum gekommen ist.

Wie sind Sie zum Kammermusikzentrum NRW gekommen?

Ich wurde von Harriet Oelers angefragt, da alle vier Deviennes sich bereits aus dem Kinderorchester NRW kannten und ich selbst auch im Kinderorchester Dozentin bin. Ich selbst bin seit meiner Jugend kammermusikbegeistert und ich war (und bin es immer noch) sehr beeindruckt, dass sich dieses Quartett auf Eigeninitiative zusammengefunden hat. 

Was macht Ihnen bei den Proben mit uns am meisten Spaß?

Mir macht es besonders viel Spaß, wenn einzelne Partien zu einem Gesamtbild verschmelzen. Aufeinander zu hören, sich gegenseitig zu unterstützen, aber auch die Verantwortung eigene Stellen gut zu üben sind nur wenige Einblicke in die Probenarbeit. Spiele, Snapchat, Twix und Gelächter gehören nämlich auch zu uns :) 
Mir macht mit euch am meisten Spaß, dass ihr sehr kreativ seid (in allen Bereichen) und dass ihr musikalisch und persönlich sehr schön zusammenarbeitet.

Wie bereiten Sie sich auf die Kammermusikkurse vor?

Wenn mir die Stücke bereits bekannt sind, kann ich auf eigenes (eingerichtetes) Material zurückgreifen. Anderenfalls höre ich mir Aufnahmen an, richte dabei die Partitur ein und bereite im weiteren Verlauf Proben auch nach, um Ideen für künftige Proben zu haben. Natürlich spiele ich die Stücke auch selbst durch (Fingersätze, Striche, etc.).

Das Interview führte Luca Spanier, Geiger des Devienne-Quartetts